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 Kontemplative Texte


11.Januar 2011


„Wir sind nicht auf der Erde um zu glauben, sondern um zu lernen.“ (Dalai Lama)

In den letzten Jahren haben wir uns mit den sich verfeinernden Energien der Erde beschäftigt. Die Szenarien des sogenannten Aufstiegs haben sich mit unserem sich ausdehnenden Bewusstsein immer wieder verändert.
Anfänglich waren unsere Vorstellungen von den Aufstiegsszenarien der vorangegan-genen Jahrtausende beeinflusst:
In den speziellen hochschwingenden Energiekorridoren einiger buddhistischer Klöster war es Menschen, die ihr Bewusstsein ausgedehnt hatten und dadurch auch ihren Körper entsprechend beeinflussen konnten, möglich, „aufzusteigen“. Also, auch ihren Körper so fein schwingend zu machen, dass sie in andere Dimensionen wechseln konnten.
In unserer anfänglich Beschäftigung mit den Veränderungen um das Jahr 2012 her-um, übertrugen wir dieses Szenario auf die gesamte Erde.
Inzwischen haben sich viele Menschen sehr intensiv und ernsthaft mit den Verände-rungen, in denen wir stecken und die vor uns liegen, beschäftigt und die sogenann-ten Aufstiegsszenarien haben sich doch sehr gewandelt.
Unsere menschliche Aufgabe, den Himmel mit der Erde zu vereinen, geschieht, nach dem was wir heute wissen, bzw. erahnen, wohl doch auf der Erde und nicht in den körperlosen Regionen anderer Dimensionen.

Nach dem, was sich mir an Zukünftigem entschlüsselt, sind wir an einem Punkt an-gelangt, an dem wir unsere Wahrnehmung, die wir in feineren Dimensionen bereits haben und z.b. während Meditationen erleben, in unsere alltägliche Welt und Wahr-nehmung hineinzunehmen.
Mir erscheint es, als ob ich zwei Dias übereinander lege. Dadurch erscheint ein völlig neues Bild. Eine neue Welt.
Die Anstrengung, die wir vollbringen müssen („müssen“, weil uns nichts anders übrigbleibt), ist, uns auf etwas einzulassen, was noch niemals vor uns auf der Erde existiert hat.
Wir haben also, nach dem was wir heute wissen, keinerlei Vorerfahrungen im Mas-senbewusstsein, auf die wir uns stützen könnten.
„Es“ ist wirklich etwas komplett Neues, was wir in unseren Leben verwirklichen wer-den.
Ich bin davon überzeugt, dass wir unsere Geschichte, die der Erde, die unserer Ah-nInnen und unsere persönliche nicht einfach über Bord schmeißen können, um in das Neue zu gehen, sondern wir in unserem Bewusstsein die Vergangenheit immer wieder neu betrachten, neu empfinden und dadurch neu erschaffen müssen.
In dem wir lernen, unsere Vergangenheit immer mehr durch die Augen unserer Her-zen zu betrachten, verliert sie all die Stachel, die wir in ihr empfunden haben.
Wir können die Liebe, die auch dort existierte, wo wir Schrecken und Schmerz emp-funden haben, sehen, fühlen.
In dem wir das tun, kreieren wir eine neue Wirklichkeit in uns und damit auch für die Welt.
Unsere Vergangenheit bestimmt unsere Zukunft. Den Frieden und die Liebe, die wir in unserm Leben erleben möchten, beziehen ihre Kraft auch aus unserer Vergangen-heit.
Ich glaube, die niemals nachlassende Bemühung, unsere Herzen weich und fließend zu haben, ist die beste Art und Weise, sich auf die vor uns liegenden Veränderungen einzustellen.

Wenn wir unsere Achtsamkeit darauf richten, werden unweigerlich all die („alten“) Themen in uns aufsteigen, die wir noch nicht auf unsere Herzfrequenz eingestimmt haben.
Das heißt nicht, wir haben etwas noch nicht bewältigt! Das heißt nur, in uns möchte etwas mit Liebe betrachtet werden. Mit einer immer weiter werdenden Liebe.
Einer Liebe, die ALLES umfangen möchte, sei es auch noch so schwarz und schmerz-haft in uns.
Manchmal stoßen wir dabei in uns an Grenzen. Dann haben wir vielleicht das Gefühl, wir stecken fest, nichts geht weiter. Vielleicht sogar das Gefühl, unser Herz sei fest verschlossen.
Dann braucht es unser Vertauen: Ein innerer Weg, den wir einmal begonnen haben, bringt uns niemals zum Ausgangspunkt zurück. Er bringt uns immer vorwärts.
Es braucht an der Stelle, an der wir dann gerade stehen, vielleicht ein Innehalten und auch ein Aushalten, damit wir einen inneren Zusammenhang besser verstehen können.
Damit wir die Entscheidung fällen können, uns selbst und unsere Vergangenheit mit Liebe zu betrachten. Daraus kann dann eine neue Sichtweise unseres Seins und un-serer Persönlichkeit erwachsen. Daraus kann dann auch eine neue Sicht auf alles Zu-künftige erwachsen.
Dann wird es leicht, sich für etwas Noch-nie-da-gewesenes zu öffnen.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein herzerfrischendes 2011.
Glück und Segen!


3. November 2010

In unserem irdischen Erleben erleben wir uns als begrenzt.
 

Hineingeworfen in ein Sein, dass uns scheinbar durch ein äußeres Sein aufgezwungen wird.

Alles ist eine Spiegelung unseres Geistes.

Die Begrenzung des irdischen Seins ist Teil der Schöpfung.
Ein Sein, dass seit Anbeginn der Zeit gewoben wird.

Erkenne, dass du ein Teil dieser Schöpfung bist.
Erkenne, dass du als Teil der Schöpfung vollkommen bist.
Vollkommen, in der Erfüllung deiner irdischen und kosmischen Realität, die eingebettet ist in allgemeines irdisches und kosmisches Sein.
Erkenne, dass du vollkommen bist, in jedem deiner Atemzüge, mit dem du die Schöpfung erfüllst.

Das Wunder, dich als vollkommendes Wesen zu erkennen, kann geschehen, wenn du dich mit der Kraft deines Herzens in die allumfassende Liebe der Schöpfung begibst.
Dann kannst du erkennen, dass du in und durch dein Sein eine irdische und kosmische Realität erfüllst, die weit über dein persönliches Empfinden hinaus geht.
Du kannst erkennen, dass du durch dein Leben die Schöpfung erfüllst.
Es gibt keine andere Möglichkeit auf der Erde, als die Realität, die wir seit Tausenden von Jahren kreieren, durch unser Leben an die Oberfläche zu holen. Dann erst können wir sie verändern.

Übe dich darin, dich als Teil der Schöpfung zu sehen.
Übe dich darin, dich als Teil der Liebe zu empfinden.
So wirst du deine gestaltende Kraft erkennen.
Dein Herz lehrt dich die Erfahrung, dass du mehr bist, als ein einzelnes Leben, gebeutelt in der Interpretation deiner Realität.
Dein Herz lehrt dich die Erfahrung, dass du, eingebunden in die Liebe des allumfassenden Seins, einen in der Schöpfung existierenden Aspekt des Seins erfüllst.
Indem du ihn erfüllst, erfüllst du die Schöpfung.
Indem du dich in der Schöpfung erkennst, kannst du deine gestaltende Kraft erfahren.
Deine Kreativität gestaltet die Schöpfung.
Durch dein Herz erfährst du die Größe deines Seins, das in allem vollkommen ist.

Alles ist vollendet in Schönheit.




 
 
   
   
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